Montag, 13. November 2017

Iain Reid - The Ending

○•* Rezension *•○
★★☆☆☆(2 von 5 Sterne)




Inhalt:
Eine Frau fährt mit ihrem Freund Jake durch die winterliche Landschaft Kanadas. Beide sind auf dem Weg zu Jakes Eltern. Nach der siebenmonatigen Beziehung, möchte er nun, seinen Eltern, seine neue Freundin vorstellen. Obwohl die Beziehung ganz gut läuft, denkt sie darüber nach, die Beziehung zu Jake zu beenden. Während der Autofahrt bekommt die Frau wiederholte Anrufe von einem Unbekannten. Doch wer ist der Unbekannte ? Was will er von ihr ? Sollte sie doch endlich Jake davon erzählen ? Auch gibt Jake nur bruchstückhaft von sich Preis, kann sie ihm denn überhaupt vertrauen ? Eine unheimliche Geschichte, denn wem kannst du wirklich vertrauen.


Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch. Es wird angepriesen, dass dieses Buch der Überraschungshit des Kanadiers Iain Reid ist. Ein Psychodrama für Liebhaber von Stephen King und Alfred Hitchcock. Doch leider hat mich diese Geschichte wirklich enttäuscht.
Anfangs kam ich gut rein in die Geschichte, doch schon nach ein paar Seiten, merkte ich, dass diese anfänglichen Gespräche im Auto, kaum ein Ende nahmen. Es zog sich in die Länge und die Gesprächsthemen waren nicht wirklich interessant. Es baute sich bei mir einfach keine Spannung auf. In der Geschichte erfährt man auch leider nicht, wie die Frau denn heiße. Der einzige Name den man wirklich erfährt, ist der, von ihrem Freund Jake. Zwischenzeitlich kann man eine Unterhaltung zweier Personen lesen, die über einen tragischen Tot von jemanden sprechen, aber erst zum Ende hin, erfährt man wirklich, worum es sich bei dem Toten handelt.
Im mittleren Teil der Geschichte wurde es dann endlich mal spannend. Ich war richtig eingetaucht und hätte Stunden so weiter lesen können, da kam bei mir ein richtiger Gruselfaktor auf. Doch leider hielt das nicht lange an. Der Schluss war für mich einfach schlecht. Ich dachte, schlechter als der Anfang kann es nicht werden, aber das Ende der Geschichte, hat mich eines besseren belehrt.
Weil mir der Mittelteil gut gefiel, bekommt das Buch von mir 2 Sterne.


Das Cover:
Das Cover ist wirklich gut. Es zeigt die winterliche Atmosphäre und man kann sich denken, dass die Perspektive von einem Auto aus ist. Im oberen Teil steht: „Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum.“ Dieses versprach nochmals richtig Spannung, die es aber leider nicht halten konnte. Der Titel gefällt mir sehr gut.
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte.


Die Geschichte:
Die Geschichte hat einen kuriosen, aber auch langweiligen Anfang. Im Mittelteil wird es dann doch mal interessant und Spannung ist vorhanden. Der Schluss ist jedoch extrem fade und langweilig.
Die Charaktere:
Bei der Frau erfährt man nie ihren Namen, sodass man keinen richtigen Bezug zu ihr aufbauen kann. Ihren Freund, Jake, fand ich etwas merkwürdig und blieb ihm gegenüber recht skeptisch. Jakes Eltern, auch diese wurden nur so betitelt, sind ein skurriles Pärchen, man ist zwiegespalten ob man sie mag, oder ob sie doch eigenartig sind.
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut und einfach gehalten, wodurch ich schnell und flüssig lesen konnte. Das gefiel mir ganz gut.


Fazit:
Ein Psychothriller, der leider viel mehr verspricht, was er hält. Ich kann ihn leider nicht wirklich an Thrillerfans empfehlen. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch meins war es leider wirklich nicht.




Titel: The Ending
Autor: Iain Reid
Verlag: DroemerKnaur
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: 2. November 2017
Seitenzahl: 240 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,2 x 21,1 cm
Originaltitel: I'm Thinking of Ending Things
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426306190
  • ISBN-13: 978-3426306192


Preis;
Buch: 14,99 € (Taschenbuch Ausgabe)
Kindle: 12,99 €

Buch bestellen:


_____________________________

Vielen Dank an Vorablesen und den Droemer Knaur Verlag , für das Rezensionsexemplar.

Ekaterine Togonidze – Einsame Schwestern

○• * Rezension *•○ ★★★★ ★ (5 von 5 Sterne) Inhalt: Die Zwillinge Lina und Diana könnten unterschiedlicher nicht sein. Wie gern würde...