Sonntag, 29. Juli 2018

Graphic Novel - Die Schöne und das Biest




○•* Rezension *•○
★★★★★ (5 von 5 Sterne)



Ich gebe dir noch eine Woche zusätzlich, um deine Schulden bei mir zurück zu zahlen.

Wenn du das nicht schaffst, muss ich leider dein Haus pfänden...

...Es sei denn...wir finden eine andere Lösung...
...Du könntest deine Tochter in die Waagschale werfen, die Jüngste...“


Inhalt:
Es war einmal...“ Ja so beginnt bekanntlich jedes Märchen, doch dieses hier ist anders...
Die junge Bella wohnt mit ihren Schwestern und ihren Vater in einem beschaulichen kleinen Dorf. Wenn Bella nicht Arbeiten erledigt, steckt sie gerne ihre Nase in einem Buch.
Als eines Tages der Vater nach Hause kommt, bringt er schlechte Neuigkeiten mit. Er wurde ausgeraubt und sein Schiff verbrannt. Nichts bleibt der Familie mehr, keinen einzigen Taler.
Der Vater bittet beim Bürgermeister um Goldstücke, doch dieser will lieber die jüngste Tochter,Bella, heiraten. Darauf stürmt der Vater nach Hause, denn seine geliebte Bella, würde er niemals diesen Schurken überlassen. Doch Nachts kommt plötzlich ein fliegendes Schiff. Unheimliche Gestalten rauben die Seelen der Bürger. Bella und ihre Familie verstecken sich im Keller, wo sie kurz darauf gefunden werden und die unheimlichen Gestalten verschleppen Bella auf ihr Schiff. Sie weiß nicht was mit ihr geschieht und will zurück nach Hause zu ihrer Familie, doch als sie das furchteinflößende Biest kennenlernt, kommt alles anders als man denkt.

Meinung:
Dieses war mein erstes Graphic Novel und es hat mich wirklich überzeugen können. Die Geschichte von „Die Schöne und das Biest“, mochte ich schon als Kind sehr gerne, deshalb war ich natürlich sehr gespannt. Ich habe es mit einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich nur mal kurz reinsehen wollte. Mich haben die Grafiken und die Geschichte wirklich überzeugt.



Das Cover:
Das Cover ist, wie ich finde, einfach richtig schön. Man sieht das Biest und Bella. Die Farben sind sehr düster, wodurch man schon erahnen kann, dass es nicht nur ein Liebes-Märchen ist, sondern sich viel mehr dahinter verbirgt.

Die Geschichte:
Die Geschichte ist natürlich im Stil von „Die Schöne und das Biest“, welches man als Märchen kennt, jedoch gibt es hier ein fliegendes Schiff und zombieartige Wesen, fliegende Kerzen und eine gefährliche Dornenranke. Das was hier von dem Märchen, welches man kennt, abweicht, gibt nochmal neuen Pepp für diese Geschichte.

Die Charaktere:
Abgesehen von Bella, ihrer Familie und dem Biest, gibt es neue Charaktere die man in dieser Geschichte kennenlernt. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Grafiken und Text:
Die Bilder sind wunderschön und liebevoll gezeichnet worden. Sie passen perfekt zu den jeweiligen Texten, und man verweilt gern eine Minute länger, um sie zu betrachten. Der Text ist gut lesbar und nicht schwierig, die kurzen Prologe sind gut angeordnet, damit man weiß, wo man als nächstes lesen soll.





Fazit:
Ein ,für mich, fantastisches Grafic Novel, welches man nicht aus der Hand legen kann. Wer das Märchen „Die Schöne und das Biest“ mag, wird diesen Comic lieben. Das Neue bringt gewissen Pepp in die Geschichte, wodurch man sich nicht langweilt. Ich kann dieses Grafic Novel wirklich empfehlen.







Titel: Die Schöne und das Biest (Adaption)
Autor: Maxe L‘Hermenier
Zeichner: Dem, Looky
Verlag: Splitter
Genre: Grafic Novel
Erscheinungsdatum: 01.08.2015
Seitenzahl: 96 Seiten
Einband: Hardcover
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel:La Belle et la Bête
Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 1,5 x 32,2 cm
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958390749
  • ISBN-13: 978-3958390744




Preis;
Buch: 19,80 € (Gebundene Ausgabe)


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Vielen Dank an den Splitter Verlag, für das PDF Rezensionsexemplar

Dienstag, 24. Juli 2018

H.C. Scherf - Kalendermord

○•* Rezension *•○
★★★★ (4 von 5 Sterne)




Inhalt:
Kommissar Sven Spelzer und die Rechtsmedizinerin Karin Hollmann finden an einem unscheinbaren Ort, eine grausam zugerichtete Leiche. Sven Spelzer macht sich auf die Suche nach dem Mörder, als kurz darauf eine leblose junge Frau, mitten auf der Straße gefunden wird. Sie trägt Verletzungen, die auch das erste Opfer hatte. Es ist Gewissheit, ein Serientäter treibt sein Unwesen. Die Hinweise bringen die Ermittler nur ansatzweise voran, während der Killer schon sein nächstes Opfer im Visier hat. „Kunstwerke“, so bezeichnet er seine Arbeit, doch anscheinend versucht ein Trittbrettfahrer ihn zu Kopieren, was dem Mörder gar nicht passt, denn seine Arbeit wird dadurch geschändet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meinung:
Schon der Prolog hat es mächtig in sich. Daran merkt man, mit welcher Brutalität und Hass der Mörder seine Opfer Tötet. Lange ist man im ungewissen wer und warum er das tut. Kurz vor dem Schluss erfährt man es dann, und obwohl man es dann weiß, ist man noch auf die letzten seiten extrem gespannt. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Eine Brutalität die nicht Ohne ist. Dennoch hat mir ein kleiner Punkt, eine gewisse Idee oder ein unerwarteter Wandel gefehlt, weshalb ich nur 4 Sterne vergebe. Dennoch hat mir das Buch wirklich sehr gefallen.

Das Cover:
Das Cover finde ich wirklich super. Es zeigt wie viel Leid die Opfer ertragen müssen, bevor der erlösende Tot eintritt.

Die Geschichte:
Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite extrem spannend. Nervenkitzel und Brutalität lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. Ein wirklich gelungener Thriller

Die Charaktere:
Die Charaktere haben mir in der Geschichte sehr gut gefallen. Es waren auch nicht zu viele, so wie ich es gerne mag.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Die Schrift ist auch nicht zu klein. Mir gefiel auch sehr gut, dass die Kapitel nicht zu lang waren und sie springen nicht ständig zwischen den Charakteren hin und her, wodurch es sich leichter lesen lässt.

Fazit:
Ein gelungener Anfang von Kommissar Sven Spelzer und seine Kollegen. Wer begeisterter Thriller Leser ist und nicht zu empfindlich, den kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Eine tolle, spannende und rasante Geschichte.


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Titel: Kalendermord
Autor: H. C. Scherf
Verlag: Books on Demand
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: Auflage: 2 (23. Januar 2018)
Seitenzahl: 244 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,4 x 20,3 cm
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746067855
  • ISBN-13: 978-3746067858



Preis;
Buch: 9,99 (Taschenbuch-Ausgabe)
Kindle: 1,99 €



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Vielen Dank an Harald Schmidt/ H.C. Sherf für das Rezensionsexemplar

Freitag, 13. Juli 2018

Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen

○•* Rezension *•○
★★★★ (4 von 5 Sterne)




Inhalt:
Die junge Leni, die vom Land kommt, ist zum ersten Mal in Hamburg. Dort möchte sie ein Praktikum bei dem Verlag Newmedia absolvieren. In dieser Zeit wohnt sie in BedtoBed, ein Haus, welches billig Zimmer vermietet. Bei ihrer Ankunft, lernt Leni die hübsche und flippige Vivien kennen. Sofort haben beide Symphatien füreinander, und verbringen viel Zeit miteinander. Doch von jetzt auf gleich ist Vivien verschwunden. Das Zimmer, welches Vivien in BedtoBed bewohnte, wird gereinigt, als hätte es Vivien nicht gegeben. Leni kann nicht glauben, dass ihre Freundin ohne ein Wort abgereist ist. Sie spürt, dass etwas nicht stimmt und macht sich auf die suche nach Vivien...

Freddy hatte alles, was man sich wünschen kann. Einen guten Job, eine Familie und Reichtum. Doch das war einmal, in seinem früheren Leben. Freddy hat alles verloren, schläft unter Brücken und zieht als Obdachloser durch die Hamburger Straßen. Doch eines Tages war er zur falschen Zeit, am falschen Ort. Freddy beobachtet einen kaltblütigen Mord. Doch der Mörder, hatte keine Zeugen eingeplant. Jetzt ist Freddy auf der Flucht, aber wo kann er nur untertauchen ? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meinung:
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Titel und das Cover sprachen mich sofort an. Von Andreas Winkelmann habe ich schon einiges gehört, jedoch bis jetzt, noch kein Buch von ihm gelesen. „Das Haus der Mädchen“ ist eine faszinierende, fesselnde und spannende Geschichte, die einem in seine Welt zieht, als wäre man dabei.


Das Cover:
Das Cover ist sehr düster und geheimnisvoll, es passt sehr gut zu der Geschichte.

Die Geschichte:
Die Kapitel sind eher kurz gehalten und wechseln zu verschiedenen Charakteren. Am Ende der Kapitel, gibt es oft Cliffhanger, wodurch es immer spannend bleibt. Eine Geschichte, die einem noch lange im Gedächtnis bleibt.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind sehr facettenreich und sehr authentisch. Jeder hat in der Handlung eine bestimmte Rolle, womit sie gut auseinander zu halten sind.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und absolut fesselnd. Jedoch gibt es von mir hier einen deutlichen Minuspunkt, denn viele Fehler, vergessene- oder doppelte Wörter, haben mich des Öfteren immer wieder aus der Geschichte gerissen, was mich doch ziemlich ärgerte. Ich finde es wirklich schade, denn die Geschichte ist wirklich so toll, doch das war für mich leider störend, weshalb ich dem Buch keine 5 Sterne geben kann. Erst das letzte Viertel vom Buch, war soweit Fehlerfrei und ich konnte es genießen.

Fazit:
Spannend und geheimnisvoll, zieht Andreas Winkelmann einem in seinem Bann.
Wer rasante und düstere Thriller mag, und über die Schreibfehler hinweg sehen kann, wird mit der Geschichte begeistert sein. Bei mir wird sie noch lange im Gedächtnis bleiben, deshalb kann ich das Buch wirklich empfehlen.







Titel: Das Haus der Mädchen
Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2018 (Auflage: 3)
Seitenzahl: 400 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,9 x 19 cm
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499275163
  • ISBN-13: 978-3499275166

Preis;
Buch: 9,99 (Taschenbuch-Ausgabe)
Kindle: 9,99 €

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Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar

Ekaterine Togonidze – Einsame Schwestern

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