Freitag, 13. Juli 2018

Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen

○•* Rezension *•○
★★★★ (4 von 5 Sterne)




Inhalt:
Die junge Leni, die vom Land kommt, ist zum ersten Mal in Hamburg. Dort möchte sie ein Praktikum bei dem Verlag Newmedia absolvieren. In dieser Zeit wohnt sie in BedtoBed, ein Haus, welches billig Zimmer vermietet. Bei ihrer Ankunft, lernt Leni die hübsche und flippige Vivien kennen. Sofort haben beide Symphatien füreinander, und verbringen viel Zeit miteinander. Doch von jetzt auf gleich ist Vivien verschwunden. Das Zimmer, welches Vivien in BedtoBed bewohnte, wird gereinigt, als hätte es Vivien nicht gegeben. Leni kann nicht glauben, dass ihre Freundin ohne ein Wort abgereist ist. Sie spürt, dass etwas nicht stimmt und macht sich auf die suche nach Vivien...

Freddy hatte alles, was man sich wünschen kann. Einen guten Job, eine Familie und Reichtum. Doch das war einmal, in seinem früheren Leben. Freddy hat alles verloren, schläft unter Brücken und zieht als Obdachloser durch die Hamburger Straßen. Doch eines Tages war er zur falschen Zeit, am falschen Ort. Freddy beobachtet einen kaltblütigen Mord. Doch der Mörder, hatte keine Zeugen eingeplant. Jetzt ist Freddy auf der Flucht, aber wo kann er nur untertauchen ? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Meinung:
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Titel und das Cover sprachen mich sofort an. Von Andreas Winkelmann habe ich schon einiges gehört, jedoch bis jetzt, noch kein Buch von ihm gelesen. „Das Haus der Mädchen“ ist eine faszinierende, fesselnde und spannende Geschichte, die einem in seine Welt zieht, als wäre man dabei.


Das Cover:
Das Cover ist sehr düster und geheimnisvoll, es passt sehr gut zu der Geschichte.

Die Geschichte:
Die Kapitel sind eher kurz gehalten und wechseln zu verschiedenen Charakteren. Am Ende der Kapitel, gibt es oft Cliffhanger, wodurch es immer spannend bleibt. Eine Geschichte, die einem noch lange im Gedächtnis bleibt.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind sehr facettenreich und sehr authentisch. Jeder hat in der Handlung eine bestimmte Rolle, womit sie gut auseinander zu halten sind.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und absolut fesselnd. Jedoch gibt es von mir hier einen deutlichen Minuspunkt, denn viele Fehler, vergessene- oder doppelte Wörter, haben mich des Öfteren immer wieder aus der Geschichte gerissen, was mich doch ziemlich ärgerte. Ich finde es wirklich schade, denn die Geschichte ist wirklich so toll, doch das war für mich leider störend, weshalb ich dem Buch keine 5 Sterne geben kann. Erst das letzte Viertel vom Buch, war soweit Fehlerfrei und ich konnte es genießen.

Fazit:
Spannend und geheimnisvoll, zieht Andreas Winkelmann einem in seinem Bann.
Wer rasante und düstere Thriller mag, und über die Schreibfehler hinweg sehen kann, wird mit der Geschichte begeistert sein. Bei mir wird sie noch lange im Gedächtnis bleiben, deshalb kann ich das Buch wirklich empfehlen.







Titel: Das Haus der Mädchen
Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2018 (Auflage: 3)
Seitenzahl: 400 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,9 x 19 cm
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499275163
  • ISBN-13: 978-3499275166

Preis;
Buch: 9,99 (Taschenbuch-Ausgabe)
Kindle: 9,99 €

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Vielen Dank an Vorablesen für das Rezensionsexemplar

Freitag, 29. Juni 2018

Felicity Everett – Das Paar aus Haus NR. 9

○•* Rezension *•○
★★★★ (4 von 5 Sterne)


Inhalt:
Sara und Neil führen ein sorgenloses Leben. Sie haben alles, was man sich wünscht – Ein schönes Haus, 2 Kinder und gute Jobs. Doch als Louise und Gavin nebenan einziehen, freunden sie sich schnell mit dem Paar an, und Sara merkt, dass Lou ein Leben hat, welches anders ist als ihres. Unbeschwerter und Freier. Sara sieht zu Lou auf, und wird mit ihrem Leben immer unglücklicher. Doch Gavin und Louise fordern sehr viel von Sara, wodurch Sara langsam hinter ihre Fassade blickt. Wird Sara ihr Leben hinschmeißen, um so zu leben wie Gavin und Louise ? Oder bekommt sie doch noch die Kurve ?


Meinung:
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe die Seiten nur so verschlungen. Auch wenn nicht wirklich viel Dramatik drin steckt, wie ich anfangs gehofft habe, war es ein entspanntes lesen. Bis kurz vor dem Ende konnte mich die Geschichte wirklich überzeugen, doch das Ende hat mich leider komplett raus gerissen und verwirrt. Das Ende hat mir wirklich gar nicht gefallen, was ich sehr schade finde.


Das Cover:
Das Cover ist meiner Meinung nach wirklich super und passt perfekt zum Inhalt der Geschichte.

Die Geschichte:
Die Geschichte hatte ein gewissen Stil von einer Serie wie „Desperate Houswifes“, nur fehlte da mehr die Dramatik. Dennoch las es sich sehr gut und man hatte tolle Bilder im Kopf.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind wirklich toll dargestellt worden. Ihre unterschiedlichen Eigenschaften und die unterschiedlichen Lebensstile faszinieren einen. Normal kennt man es, dass die Armen die reichen beneiden, doch hier war es eher umgedreht. Diese Idee finde ich sehr gelungen.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil konnte mich zu 100 % überzeugen. Man konnte flüssig lesen und es zog einen in dieses Buch hinein und fesselte einem. Die Schrift ist auch nicht zu klein, wodurch man ohne Probleme lesen kann.

Fazit:
Ein entspanntes Buch mit leichtem Serien-Potential. Leider fehlte das die Dramatik und das Ende ist etwas verwirrend. Aber wer ein Buch sucht, mit den man entspannt und ohne zu viel Erwartungen lesen möchte, für den ist es genau das Richtige.






Titel: Das Paar aus Haus NR. 9
Autor: Felicity Everett
Verlag: HarperCollins
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 4. Juni 2018
Seitenzahl: 368 Seiten
Originaltitel: The People at Number 9
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3 x 18,8 cm
Sprache:Deutsch
  • ISBN-10: 3959672128
  • ISBN-13: 978-3959672122

Preis;
Buch: 9,99 € (Taschenbuch-Ausgabe)
Kindle: 8,99 €

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Vielen Dank an den HarperCollins-Verlag für das Rezensionsexemplar

Montag, 18. Juni 2018

Simone Hausladen – Ausgerechnet heute! Sterben mit Hindernissen

○•* Rezension *•○
★★★★☆ (4 von 5 Sterne)


Inhalt:
Henry steht mit beiden Beinen fest im Leben. Er hat einen guten Job, eine liebevolle Ehefrau und einen Sohn, der gerade erst ausgezogen ist und seinen Weg geht. Doch Henry ist unglücklich. Er sieht alles um sich herum nur noch Grau, denn Henry leidet an Depression. Eine Krankheit, die heimtückisch ist, gegen der man schwer ankommt. Henry denkt, seine Frau und sein Sohn, wären ohne ihn besser dran. Deshalb beschließt er sich umzubringen. Alles ist genau geplant und er sehnt sich nach der Stunde, wo er seinen Leben endlich ein Ende setzen kann. Doch Henry hat nicht damit gerechnet, dass das Schicksal andere Pläne mit ihm hat, welche seinen Suizid ins Wanken bringt.


Meinung:
Henry ist eine starke Persönlichkeit, er hat sich sein Leben eigentlich perfekt aufgebaut – andere würden ihn darum beneiden - ,doch mit Depression zu leben ist einfach die Hölle, denn man kann sich über fast nichts wirklich freuen und das Leben genießen. Ich selbst lebe mit dieser heimtückischen Krankheit und konnte mich komplett in Henry´s Situation hineinversetzen. Die Geschichte ist sehr gut beschrieben und auch für nicht depressive Menschen geeignet, denn dadurch können sie verstehen, was in einem depressiven Menschen wirklich vorgeht.

Das Cover:
Das Cover passt wunderbar zur Geschichte, denn Henry will sein Leben mit Tabletten und Alkohol beenden. 

Die Geschichte:
Die Geschichte fängt wirklich gut und interessant an. Man ist gespannt was alles passiert und neugierig auf den Schluss, ob Henry seinem Ziel wirklich näher kommt, oder ob die Situationen ihn vielleicht doch noch umstimmen werden. Im mittleren Teil fand ich es etwas lang gezogen. Das Ende war für mich der beste Teil, denn es wurde sehr emotional und ich musste ein paar Tränen verdrücken.

Die Charaktere:
Es sind nicht zu viele Protagonisten, dadurch wird man nicht verwirrt und kann sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. Jeder Charakter ist mir doch ans Herz gewachsen. Besonders gefallen hat mir auch Henry´s Frau. Nicht jeder Partner kommt mit einer depressiven Person klar, doch Elisa liebt Henry und versucht ihm, so gut es geht, eine Stütze zu sein.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Es sind keine komplizierten Wörter drin, wodurch man sich komplett auf die Geschichte und Geschehnisse einlassen kann.

Fazit:
Ein wunderbares Buch welches ich verschlungen habe. Depressive erkennen Gedanken und Handlungen sicher wieder und nicht Depressive, können mal einen kleinen Einblick auf einen depressiv-kranken Menschen bekommen. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, denn es bleibt noch lange im Kopf.





Titel: Ausgerechnet heute ! Sterben mit Hindernissen
Autor: Simone Hausladen
Verlag: SWB Media Publishing
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 5. Mai 2017
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2 x 19 cm
Seitenzahl: 200 Seiten
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3946686249
  • ISBN-13: 978-3946686248



Preis;
Buch: 12,80 (Tschenbuch Ausgabe)
Kindle: 6,99 €
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Vielen Dank an den SWB-Verlag , für das Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Irvin D. Yalom – Denn alles ist vergänglich

○•* Rezension *•○
★★★★★(5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Kennst du das auch, die Angst vor dem Tod ? Irvin D. Yalom ist Psychiater/Psychotherapeut und setzt sich mit Personen auseinander, die Angst vor dem Tod haben. 10 wahre Geschichten, die unterschiedlich sind, und doch vom Prinzip her gleich. Eine interessante Lektüre, für alle die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen.


Meinung:

Als das Büchlein bei mir ankam, fand ich die Größe schon wirklich niedlich. Ich war sehr auf die Geschichten, von Therapeut und Patienten, gespannt. Irvin David Yalom ist ein US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychotherapeut, Psychiater und Schriftsteller, ist emeritierter Professor für Psychiatrie. Er erwarb 1956 den Doktorgrad als Mediziner.
Persönlich hatte ich leider von ihm noch nichts gehört, aber beim Lesen wurde die Person mir immer sympathischer und ich bin neugierig auf ihn geworden. Ein sehr netter und ehrlicher Mann, den ich gern als meinen Therapeuten hätte.

Das Cover:

Auf dem Cover ist ein gemaltes Bild zu sehen von einem Meer, den Blick in die Ferne. Was ich sehr faszinierend finde, denn man kann dadurch vieles deuten und es zeigt die Tiefe, die sich in dem Buch verbirgt.

Die Geschichten:

10 unterschiedliche Geschichten, die sich jedoch alle um das Thema „Angst vor dem Tod“ handeln. Die Patienten sind unterschiedlich alt, unterschiedliches Geschlecht und sind unterschiedlichen Charakter, so, dass man jede Person gut auseinander halten kann. Die Geschichten regen zum Nachdenken an.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichten konzentrieren und hat keine Schwierigkeiten mit zu schwierigeren Wörtern. Auch merkt man, dass Irvin D. Yalom ein begnadeter Schriftsteller ist, mit viel Erfahrung, seine Leser mit in seine Welt zu nehmen.

Fazit:

Ein schönes Buch mit interessanten Geschichten. Ein netter Therapeut, der einem mit in seine Arbeit nimmt. 10 unterschiedliche Geschichten, die einem im Gedächtnis bleiben. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.






Titel: Denn alles ist vergänglich
Autor: Irvin D. Yalom
Verlag: Btb - Verlag
Genre:

Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Seitenzahl: 240 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2 x 19 cm
Originaltitel: Creatures of a Day
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442714737
  • ISBN-13: 978-3442714735






Preis;
Buch: 10,00 € (Taschenbuch Ausgabe)
Kindle: 8,99 €

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Vielen Dank an den BTB -Verlag , für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 27. Mai 2018

Curd Nickel – Gefangen in der Psychiatrie

○•* Rezension *•○
★★★★★(5 von 5 Sterne)


Inhalt:
Der Kommissar , Manfred Wegener, wird Undercover in eine Psychiatrie eingewiesen. Um von den Mafiaboss Romano, der sich in dieser Psychiatrie befindet, an Informationen zum Drogenhandel zu gelangen. Um Wegeners Vorhaben nicht zu gefährden, werden nur wenige Kollegen eingeweiht. Als zwei Schicksalsschläge die Situation gewaltig ins wanken bringen, ist Wegener, ohne Hoffnung auf Entlassung, in der Psychiatrie gefangen und die Zeit in der Psychiatrie, bringt Wegener an seine Grenzen.


Meinung:
Erschienen ist das Buch 2013, doch ich bin jetzt erst auf die Geschichte aufmerksam geworden. Das Thema „Psychiatrie“ interessiert mich sehr, und als ich las, dass diese Geschichte ein Thriller ist, stand für mich fest, dass ich das Buch lesen möchte – und ich habe es nicht bereut.


Das Cover:
Das Cover zeigt einen Mann in einer Zwangsjacke, wodurch man gut erkennen kann um was es sich in der Geschichte handelt. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt.

Die Geschichte:
Die Geschichte beginnt eher harmlos und steigert sich dann bis zum Ende hoch. In die Handlung kann man sich sehr gut hineinversetzen und kann sehr gut ins Buch abtauchen. Der Aufbau vom Handlungsstrang finde ich sehr gelungen.

Die Charaktere:
Die Protagonisten waren, für mich persönlich, doch etwas verwirrend. Ich bevorzuge eher weniger Charaktere,um den Überblick von ihnen nicht zu verlieren, doch die Geschichte hatte für mich etwas zu viele Protagonisten, so, dass ich mir einige einfach nicht richtig bildlich vorstellen oder gar die Namen merken konnte. Dieses ist aber für mich der einzige Minuspunkt.

Der Schreibstil:
Die Schrift ist ziemlich klein gehalten, was aber nicht wirklich stört, denn man gewöhnt sich daran. Die Geschichte kann man leicht und flüssig lesen und man hat keine schwierigen Worte drin, wo man plötzlich aus der Geschichte geworfen wird.

Fazit:
Eine Geschichte, die ich in der Form noch nicht kannte und mich sehr gut unterhalten hat. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.








Titel: Gefangen in der Psychiatrie
Autor: Curd Nickel
Verlag: SWB - Verlag
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 11. März 2013
Seitenzahl: 266 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,2 x 20,5 cm
Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942661217
  • ISBN-13: 978-3942661218



Preis;
Buch: 12,20 € (Taschenbuch Ausgabe)
Kindle: 5,99 €

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Vielen Dank an den SWB-Verlag , für das Rezensionsexemplar.

Andreas Winkelmann - Das Haus der Mädchen

○• * Rezension *•○ ★★★★ ☆ (4 von 5 Sterne) Inhalt: Die junge Leni, die vom Land kommt, ist zum ersten Mal in Hamburg. Dort möchte sie...