Dienstag, 29. Oktober 2019

Robert James Waller – Die Brücken am Fluss

○•* Rezension *•○
★★★★★ (5 von 5 Sterne)


Inhalt:

Der Fotograf Robert Kincaid ist auf dem Weg nach Iowa. Seine Aufgabe vom National Geographic, er soll überdachte Brücken fotografieren. Die Roseman Bridge ist nicht so leicht zu finden, weshalb Robert an einer Farm halt macht, um sich nach dem Weg zu erkundigen.
Auf der Veranda sitzt Francesca Johnson und genießt ihr Getränk, als plötzlich ein grüner Pickup die Farmstraße heraufgefahren kommt. Als der Fremde aus seinen Wagen steigt und seine ersten Worte Francesca erreichen, passiert etwas mit ihr – doch sie weiß noch nicht, dass es Robert Kincaid ebenso ergeht wie ihr. Die Anziehungskraft der Beiden ist fast magisch, was Beide so, noch nie zuvor empfunden haben.. Doch Francesca ist verheiratet und hat zwei Kinder – welche ein paar Tage für eine Ausstellung unterwegs sind. Die Tage vergehen und Robert und Francesca sehen sich regelmäßig, aber sie weiß, der Tag ist nah, an dem sie sich entscheiden muss. Eine Entscheidung die sie schier zerreißt – für die Liebe oder die Vernunft.

Meinung:

Vor Jahren habe ich die Verfilmung von Die Brücken am Fluss gesehen, doch der Film ging mir nie aus den Kopf. Als ich sah, dass es ein Buch von der Geschichte gibt, wollte ich es unbedingt lesen. Eine emotionale Geschichte, die das Herz berührt. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Obwohl ich die Geschichte zum Teil noch in Erinnerung hatte, blieben Tränen nicht aus. Eine wunderbare Liebesgeschichte, mit viel Tiefe und Emotionen.


Cover und Titel:

Auf dem Cover sieht man ein Foto von der Roseman Bridge, welche es tatsächlich auch gab, wodurch die Geschichte realistischer wirkt. Der Titel passt perfekt zur Geschichte. Dennoch merkt man erst beim Lesen, welche Emotionen wirklich in dieser Geschichte steckt.


Die Geschichte:

Wer glaubt, er habe hier einen schnulzigen Liebesroman, der irrt. Die Geschichte von Robert und Francesca berührt das Herz und beinhaltet eine Magie, die man beim lesen fühlen kann. Besonders ist auch, dass anfangs der Kapitel, Fotoaufnahmen zu sehen sind, die Robert von der Roseman Bridge geschossen hat.


Die Charaktere:

Hauptsächlich geht es natürlich um Robert und Francesca. Die Beiden sind zwei wunderbare und außergewöhnliche Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Man fiebert bis zum Ende mit den Protagonisten mit. Nicht nur das Francescas Familie nichts erfahren darf, ist Klatsch und Tratsch in dem kleinen Ort Gang und Gebe. Robert und Francesca müssen diesbezüglich sehr vorsichtig sein.


Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist wirklich besonders. Teilweise ist er sehr einfach gehalten und teilweise poetisch, wodurch die Geschichte eine gewisse Melancholie bekommt. Es ist dennoch nichts kompliziert oder unverständlich geschrieben.


Fazit:

Ein ganz besonderer Roman mit Tiefe, Spannung und viel Gefühl. Diese Geschichte kann man kaum aus der Hand legen und vergisst sie so schnell auch nicht. Ich kann diesen Roman wirklich empfehlen.




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Inhalt: 5/5 Sterne

Titel und Cover: 4/5 Sterne

Die Charaktere: 5/5 Sterne

Der Schreibstil: 5/5 Sterne

Spannung: 4/5 Sterne

= 4,6 Sterne




Titel: Die Brücken am Fluss
Autor: Robert James Waller
Verlag: Goldmann Verlag
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 1993
Seitenzahl: 224 Seiten
Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13 x 2,6 cm
Sprache: Deutsch
ISBN: 3-442-30469-9




Preis;
Buch: 24,99 € (Gebundenes Buch)
Audio CD: 16,45 €
Hörbuch: 11,13 €


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